
Welche deutschen Kliniken eignen sich für die Behandlung einer Epiretinalen Gliose? Hier sind einige hervorragende Häuser gelistet.
Bei der Epiretinalen Gliose handelt es sich um eine Netzhauterkrankung des Auges, bei der sich Zellen auf dieser ablagern und eine Membran bilden. Das führt dazu, dass die Netzhaut sich verzieht und Falten bildet, wodurch die Sicht eingeschränkt wird. Da diese Erkrankung Betroffene im Alltag stark beeinträchtigt, sollten Spezialisten konsultiert werden. In allen unten stehenden Kliniken arbeiten Ärzte, die auf die Behandlung einer epiretinalen Gliose spezialisiert sind.
Top Kliniken für Epiretinale Gliose
Krankenhaus | Behandlungsfälle (2023) | Pflegekraft-Patienten-Verhältnis | Patientenzufriedenheit |
---|---|---|---|
Augenklinik Herzog Carl Theodor München | 784 | weit überdurchschnittlich | 89 % |
St. Franziskus-Hospital Münster | 573 | weit überdurchschnittlich | 89 % |
Charlottenklinik für Augenheilkunde Stuttgart | 546 | überdurchschnittlich | 90 % |
Bürgerhospital Frankfurt am Main | 479 | überdurchschnittlich | 87 % |
LMU Klinikum - Standort Innenstadt München | 463 | überdurchschnittlich | 82 % |
Universitätsklinikum Regensburg | 432 | weit überdurchschnittlich | 88 % |
Universitätsklinikum Freiburg | 422 | überdurchschnittlich | 88 % |
Universitätsklinikum Tübingen | 412 | weit überdurchschnittlich | 86 % |
Klinikum Fürth | 384 | überdurchschnittlich | 83 % |
Universitätsmedizin Göttingen | 357 | mittel | 83 % |
St.-Johannes-Hospital Dortmund | 327 | mittel | 87 % |
Universitätsklinikum Halle (Saale) | 304 | überdurchschnittlich | 87 % |
Universitätsklinikum Leipzig | 293 | überdurchschnittlich | 83 % |
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden | 288 | mittel | 87 % |
Universitätsklinikum Erlangen | 266 | mittel | 88 % |
Universitätsklinikum Würzburg | 232 | weit überdurchschnittlich | 87 % |
Universitätsmedizin Rostock | 227 | weit überdurchschnittlich | 83 % |
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf | 226 | überdurchschnittlich | 87 % |
Universitätsklinikum Münster | 196 | weit überdurchschnittlich | 83 % |
St. Vincenz-Krankenhaus Datteln | 191 | überdurchschnittlich | 83 % |
Klinikum Stuttgart - Katharinenhospital | 187 | überdurchschnittlich | 83 % |
SRH Zentralklinikum Suhl | 176 | überdurchschnittlich | 82 % |
Städtisches Klinikum Dresden - Standort Friedrichstadt | 165 | überdurchschnittlich | 86 % |
Universitätsklinikum Köln | 164 | mittel | 85 % |
Universitätsklinikum des Saarlandes Homburg | 151 | überdurchschnittlich | 84 % |
Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg | 148 | überdurchschnittlich | 89 % |
Oberlausitz-Kliniken - Krankenhaus Bautzen | 148 | mittel | 84 % |
Krankenhaus St. Joseph-Stift Bremen | 146 | überdurchschnittlich | 85 % |
Elblandklinikum Radebeul | 138 | überdurchschnittlich | 85 % |
Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum - Standort Neubrandenburg | 131 | überdurchschnittlich | 87 % |
Universitätsklinikum Düsseldorf | 126 | mittel | 83 % |
RoMed Klinikum Rosenheim | 119 | mittel | 83 % |
Klinik Vincentinum Augsburg | 104 | überdurchschnittlich | 91 % |
St. Vincentius Kliniken Karlsruhe | 96 | überdurchschnittlich | 87 % |
St. Joseph Krankenhaus Prüm | 84 | mittel | 88 % |
Klinikum Fulda - Hauptstandort | 80 | überdurchschnittlich | 83 % |
Dill-Kliniken Dillenburg | 62 | mittel | 82 % |
Klinikum Landkreis Tuttlingen | 61 | weit überdurchschnittlich | 83 % |
St. Anna-Klinik Stuttgart | 60 | mittel | 90 % |
Klinikum Darmstadt | 53 | mittel | 82 % |
BundeswehrZentralkrankenhaus Koblenz | 52 | weit überdurchschnittlich | 94 % |
Bergmanclinics Hofgartenklinik Aschaffenburg | 51 | weit überdurchschnittlich | 93 % |
Klinikum Konstanz | 41 | überdurchschnittlich | 86 % |
Südharz Klinikum Nordhausen | 39 | mittel | 82 % |
Städtisches Klinikum Görlitz | 37 | überdurchschnittlich | 88 % |
Kreiskrankenhaus Johann Kentmann Torgau | 31 | mittel | 87 % |
Kreiskrankenhaus Demmin | 25 | überdurchschnittlich | 86 % |
Sophienklinik Hannover | 24 | weit überdurchschnittlich | 89 % |
Kreisklinik Krumbach | 16 | mittel | 88 % |
Schlosspark-Klinik Berlin | 14 | überdurchschnittlich | 84 % |
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So wurde die Klinikliste erstellt
- Überdurchschnittlich viele Patienten!
In den dargestellten Kliniken hat das Klinikpersonal eine große Erfahrung mit Epiretinaler Gliose (ICD H35). Es wurden jene 50 Häuser gelistet, in denen im Jahr 2023 überdurchschnittlich viele Patienten mit Epiretinaler Gliose betreut wurden und die außerdem die untenstehenden weiteren zwei Qualitätsmerkmale erfüllen. Krankenhäuser sind dazu verpflichtet, in Qualitätsberichten über die eigene Krankenbehandlung zu informieren und die Informationen dem Gemeinsamen Bundesausschuss zur Verfügung zu stellen. Verschiedene Krankenkassen stellen die Daten zur Verfügung. Die oben dargestellten Behandlungszahlen sind dem Krankenhausatlas der TK entnommen.
Quelle: TK-Klinikführer - Hohe Zufriedenheit!
Überdurchschnittlich viele Patientinnen und Patienten waren nach ihrem Aufenthalt in einer der oben aufgeführten Kliniken zufrieden (mindestens 83 Prozent). Das zeigt eine Umfrage der AOK und anderer Krankenkassen, bei der Patienten nach ihrem Krankenhausaufenthalt einen Fragebogen ausfüllten. Bislang liegen nach Angaben der AOK rund 900.000 Patientenbewertungen vor.
Quelle: AOK-Krankenhausatlas - Gutes Pflegekraft-Patienten-Verhältnis!
Studien zeigen, dass Kliniken mit einer höheren Pflegepersonalquote weniger Infektionen, Komplikationen und Medikationsfehler aufweisen, da Pflegekräfte weniger überlastet sind. In allen oben gelisteten Kliniken gibt es mindestens einen mittleren Pflegepersonalquotienten. Es stehen krankenhausweit also ausreichend Pflegekräfte pro Patient zur Verfügung.
Quelle: Bundesklinikatlas
Fakten zu Epiretinaler Gliose
Die epiretinale Gliose tritt oft im fortgeschrittenen Alter ohne erkennbare Ursache auf. Sie kann aber auch durch andere Erkrankungen oder Operationen verursacht werden. Die Erkrankung schreitet nur langsam voran, weshalb sie oft erst in einem späten Stadium erkannt wird. Die Symptome der epiretinalen Gliose sind unterschiedlich und hängen von der Ausprägung der Erkrankung ab. Betroffene können beispielsweise Gegenstände weniger scharf sehen, oder sie sehen sie verzerrt, verschwommen oder als Doppelbilder. Auch kann das zentrale Gesichtsfeld eingeschränkt sein oder ein gräulicher Fleck erscheinen.
Die Diagnose findet durch eine Untersuchung des Augenhintergrunds statt, bei der Falten oder die Verziehung der Aderhaut und Gefäßen erkannt werden können. Die optische Kohärenztomographie zeigt die sichtbare Membran bis hin zur verdickten Netzhautstruktur.
Abhängig von den Symptomen wird über die Behandlung entschieden. Bei einer leichten Einschränkung ist oftmals keine Behandlung notwendig, allerdings verbessern Medikamente oder eine Laser-Therapie das Sehen bei dieser Erkrankung nicht. Bei stärkeren Symptomen kann eine Operation (Vitrektomie) erfolgen. Dabei werden der Glaskörper und das Bindegewebe (Gliose) auf der Netzhautmitte (Makula) entfernt. Das entspannt die Makula und die Falten werden flacher. Die Operation findet stationär und in Vollnarkose statt. Das Auge wird in der Regel am Ende der Operation mit einer sterilen Luftblase gefüllt, die innerhalb einer Woche vom Körper mit körpereigener klarer Flüssigkeit ersetzt wird. Die Sehstärke verbessert sich in vielen Fällen langsam wieder, allerdings wird sie meist nicht wieder so gut wie vor der Erkrankung.
In den letzten Jahren ist die Anzahl der Diagnosen für die Epiretinale Gliose stabil geblieben, circa 26.000 bis 30.000 Patienten werden pro Jahr in deutschen Kliniken behandelt. Die meisten Betroffenen sind zwischen 65 und 84 Jahre alt. Durchschnittlich verbringen Patienten bei einer Behandlung drei Tage im Krankenhaus.